Kingmaker Tagebuch – Teil 16 (03. August 2019)

Monate Lamashan - Neth - Kuthona 4710 und Abadius 4711

Ein Monat geht ins Land und wir können unser Land Richtung Oleg Handelsposten ausdehnen. Auch im nächsten Monat verläuft unser Ausbau ruhig. Wir können in den insgesamt 4 Monaten noch ein Gasthaus, eine Mine sowie einen Wachturm bei Oleg's Trading Post errichten. Auch Farmen kamen noch dazu, damit unsere Bürger ausreichend ernährt werden.

Einige Gelehrte kommen in unsere kleine Stadt, aber die Verunsicherung durch die Vorfälle um den Werwolf sind immer noch etwas zu spüren. Von dem Rabenschamanen haben wir nichts mehr gesehen oder gehört und Carax trägt noch stets diese Kette, ohne Versuche sie nochmals loszuwerden.

Tag 330 – Der vermisste Junge (20. Abadius 4711 / Koord: 07.04.)

Sibial Gaverson kommt abends mit Hilfe von Svetlana Leveton zu uns, da sie Ihren 14jährigen Sohn Tick vermisst. Nach 3 Tagen außerhalb der Stadt ist er nicht mehr zurückgekehrt und seine kleine Schwester Greta behauptet, er wollte dieses Mal Richtung Süden die Sumpfhexe suchen. Wir beschließen, dieser Händlerfrau zu helfen und direkt den Sohn zu suchen.

Sibial Gaverson wird uns auf mein Anraten noch Kleidung von Tick bringen, was uns ggf. bei einer Spur helfen könnte. Zudem beschließen wir, Akiros aus seiner Gefangenschaft zu holen und seine Reststrafe in einen nützlichen Dienst umzuwandeln. Er hat sich gut geführt und braucht ein neues Ziel. Kasten wird entsprechend informiert, denn Akiros wird für ihn arbeiten.

Wir brechen abends im Monat Abadius noch auf, reiten westlich am Stinker entlang und schaffen aufgrund der guten Sicht zur Nacht sogar noch den Weg bis an den Waldrand. Hier entdecke ich ein Floss auf der anderen Seite, das eine Person halten sollte. Ulgan will uns morgen über das Wasser laufen lassen, Carax schützt uns wieder mit dem Alarmzauber, als wir unsere Zelte für die Nacht aufgebaut haben.

Tag 331 – Der vermisste Junge cont. (21. Abadius 4711 / Koord: 07.04. / 08.04.)

Am nächsten Morgen können die Pferde mit Ulgans Gebet und Gannokh guten Worten über den Fluss reiten - was Carax ganz alleine schafft, während Amos und sein Pferd unterschiedliche Ansichten zu scheinen haben. Wir reiten somit mit ihnen über den Fluss und können das Floss untersuchen. Amos findet keine Spuren. Er verwandelt sich in einen Bären, zumindest der Kopf, und wir brechen Richtung Süden auf.

Die Pferde kommen gut voran, weil wir eine Stunde über dem sumpfigen Untergrund reiten. Danach wird es mühseliger, aber der Weg in Richtung einer Anhöhe wird besser. Wir sehen vom Hügel aus noch weiter südlich einen Rauchfaden, auf den wir dann zureiten. Es ist ein Haus mit einem Zaun, das ca. 100 Meter vom Tuskwater entfernt liegt. Der Rauch kommt aus einem Schornstein.

Wir reiten bis zum Zaun, bei dem wir an der Tür eine Glocke läuten. Vorher hat Carax erkennen können, dass die Vogelscheuche im Garten stark verzaubert ist. Nach zweimaligen Läuten und Rufen erscheint eine sehr alte Frau im Fenster, die keine Besucher und Gerede wünscht. Da sie aber den Jungen als Steinewerfer kennt, können wir sie mühsam überzeugen, uns mit Ihrem Wissen zu helfen. Carax und besonders ich, auch mit einem schönen Lied auf der Flöte, konnten das erreichen, Amos hat sich gewohnt direkt gezeigt.

Der Name dieser „Sumpfhexe“ ist Elga und Gannokh, Ulgan und ich dürfen auch in Ihr Haus. Sie gibt uns noch einige Informationen, bittet uns gewisse Pilze zu sammeln und wir machen uns nach einem letzten Lied auf den Weg Richtung Westen, wo der Flinkling oder auch ein Erimit mit einem Puma leben soll.

Tag 332 & 333 – Der vermisste Junge cont. (22. & 23. Abadius 4711 / Koord: 08.04. / 08.05. / 08.04. / 07.04.)

Wir erreichen den Wandrand, nächten dort und reisen wie immer geführt von Amos weiter in den Wald. An einer Schlucht im Wald hören wir ein Singsang, dem ich mit meinem Flötenspiel entgegne. Es kommt ein sehr alter Mann auf uns zu, der sich als Druide des Waldes ausgibt. Im Gespräch zeigt er sich unwissend, Gannokh vertraut ihm nicht und er scheint wirklich irre zu sein. Erst nachdem wir erzählen, uns hier ausgiebig umschauen zu müssen, zeigt er sein wirkliches Ich und beginnt plötzlich den Kampf.

Ich stecke einen schweren Schwerthieb ein, Carax wird vom plötzlich hervorspringenden Puma hart attackiert und festgekrallt. Gannokh teilt dafür einen schweren Schlag gegen den Druiden aus. Ulgan und Bruin verfehlen, doch nun sind wir alle im Kampf.

Carax verätzt den Berglöwen mit Säure, der direkt stirbt, und der Alte geht dann auf Carax los, der nach seinem Hieb auf die Knie geht. Gannokh wird bei seinem Schlag vom Pferd geschmissen, aber von meinen Worten im Kampf beseelt, haut Ulgan den Druiden in zwei Teile. Der Kampf ist gewonnen und Ulgan läßt die heilende Energie über uns branden.

Carax und ich erkennen am toten Druiden keine Symbole, magische und wertvolle Dinge nehmen wir mit und die anderen 3 finden im nah gelegenen Baumstamm den gefesselten Tick.

Gannokh lässt ihn auf Erastil und die Familie eine Parabel wiederholen, und er muss sich noch ein paar Belehrungen anhören. Im Baum finde ich noch eine seltsame Karte, kaum zu entziffernde Schrift, die vielleicht auch eine Schatzkarte mit Warnungen (Untote, schneidend/scharf/...) sein könnte. Mit Tick auf dem Packpferd genährt von einer Ration machen wir uns auf den Weg zurück.

Tick will sich nicht bei Elga entschuldigen, so dass wir den direkten Weg zurück nach Tuskwater Rock nehmen. Das Floss bleibt auf der anderen Seite und die Pferde nehmen diesmal besser Ulgans Weg über den Fluß. Die Familie ist froh über seine Heimkehr und wird die Botschaft, auch über die alte Frau, weitererzählen.

Abends kommt Svetlana zu uns, die uns im Gasthaus von einem Aufrührer erzählt. Wir gehen alle in die Nähe, wobei Carax und ich erstmal unsichtbar in die Nähe gehen und lauschen. Ein Fremder namens Grigori steht auf dem Tisch und berichtet leidenschaftlich von der schlechten Regentschaft unsererseits, so dass ich dann die anderen hole.

Carax währenddessen erscheint dort direkt neben ihm auf den Tisch und es beginnt ein hitziger Schlagabtausch. Dieser Grigori ist wortgewandt und hat viele Einzelheiten aus den vergangenen Monaten in seinen Geschichten, die er gegen uns nutzt.

Wir alle greifen ein, Grigori macht noch eine Zeit lang mit, bevor er das Gasthaus verlässt. Letzteres vor allem durch das Kommen von Sibial und Ihrem Ehemann, die Amos geholt hat. Sie erzählt vom Tisch aus die Geschichte Ihrer Bitte und dem Wiederbekommen von Tick, was dann auch die Stimmung etwas dreht. In Summe bekommen wir einiges wieder zurecht gerückt, aber es bleiben auch die Zweifler, die den giftigen Floh noch im Ohr haben.

Tag 334 – Aufrührer (24. Abadius 4711 / Koord: 07.04.)

Gannokh besucht am kommenden Tag die Familien der getöteten Kinder. Abends gehen meine vier Kameraden wieder in das Gasthaus, wobei ich herausfinden will, wo Grigori wohnt.

Ich denke, er wird dafür bezahlt, hat vielleicht sogar noch Hilfe bzgl. der ganzen Informationen. Die Diskussion entbrennt erneut, teilweise auch vor den Türen des Gasthauses. Ich sehe, wie Grigori dann die Leiter hinter dem Gasthaus nimmt, um in eine Suite zu kommen.

Kurz nachdem ich zurück in der Burg bin, kommen auch die anderen. Wir besprechen gemeinsam, welchen Weg wir mit diesem Aufrührer nun einschlagen wollen. Die Optionen sind vielfältig, aber viele bergen die Gefahr einer Aufdeckung und dann wieder gegen uns Verwendung. Nach langer Diskussion entscheiden wir uns, einen Erlass bzgl. Aufrührer und Bürgersprecher zu verfassen, den wir ab dem kommenden Ersten in Kraft treten lassen wollen. Bis dahin werden wir uns mit Grigori auseinandersetzen, argumentativ.


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