Kingmaker Tagebuch – Teil 15 (06. Juli 2019)

Monat Rova 4710

Nach schleppenden und intensiven Regierungskonsultationen stehen die Entscheidungen für diesen Monat fest. Wir annektieren den Bereich der Goldhöhle nordöstlich des Canyons in unsere Baronie. Dort lassen wir die bestehende Straße in Richtung Oleg's Trading Post verlängern, um den Anschluss an die Handelsstraße nach Restov voran zu treiben. An der Höhle selbst werden Vorbereitungen für das Errichten einer Mine getroffen.

Adriana braucht im Anschluss erst mal eine kleine Auszeit, um ihre Inspirationen durch eine musische Pause zu regenerieren.

Es ist schön zu sehen, dass die Einnahmen sprudeln und unsere Baronie friedlich gedeiht. Doch dann ...

Tag 215 – Die Mordserie (26. Rova 4710 / Koord: 07.04.)

In der "Zeltstadt"

Sissi

Uns wird zu getragen, dass sich in der "Zeltstadt" nördlich in Sichtweite unserer eigentlichen Stadt etwas ereignet haben soll.

Wir begeben uns zu einem kleinen und einfachen Bauernhof in der Nähe. Dort sind 4 Rinder und ein Esel gerissen worden. Viele Fliegen machen sich über die übel zu gerichteten Kadaver her. Die Hütte selbst ist verlassen. Die Menschen vor Ort sind besorgt und scheinen uns zu meiden.

Gannokh beginnt mit den Leuten zu sprechen und erfährt, dass hier der Bauer Fantast Faureich mit seiner 12 jährigen Tochter wohnt. Eine Frau hat er nicht. Sie sind vor ungefähr einer Woche angekommen und seit vorgestern nun verschwunden. Angeblich hat Sissi, die Wanderhure unseres noch namenlosen Bordells, etwas mitbekommen. Gannokh reitet los.

In der Zwischenzeit wird Amos zum Bären. Er beginnt die Rinder und die Koppel zu untersuchen. Ein einziger Tatzenabdruck gibt uns Rätsel auf. Laut Amos stammt sie von einem Wolf. Dieser ist größer als normal, aber untypisch. Es sieht danach aus, als ob er auf zwei Beinen stand statt auf vier. Die Witterung der Fährte endet am Zaun.

Im namenlosen Bordell trifft Gannokh auf Sissi. Sie ist die jüngst angekommen Hure und muss deswegen die "Zeltstadt" bedienen. Sie hat Schreie gehört. Im Lichtschein des Häuschen hat sie die Rinder umher rennen sehen. Zudem meint sie wohl eine männliche, aber unverständliche Stimme vernommen zu haben. Sie merkt an, dass ein Gasthaus zum Kennenlernen und Austauschen von den Bürgern vermisst wird. Auch ist eine Stadtwache gewünscht.

Gannokh reitet zur Burg und weißt Kasten Garess und seine Männer ihrem neuen Wachdienst zu. Kasten Garess bleibt in der Burg, zwei Männer sollen in unserer Gemarkung patrouillieren und zwei Männer innerhalb der Stadt.

Eine erste Fährte

Der Rest von uns folgt den von Amos gefunden Fußspuren, menschlich mit Schuhen, rennend, in Richtung des Flusses Würger. Ein wenig später finden wir ein totes Mädchen. Sie ist wohl 12 Jahre alt und hat ein gebrochenes Genick. Ihre Spuren waren nicht zu sehen. Das Ganze ist ungefähr zwei Tage alt. War es ihr Vater? Ist er vielleicht sogar diese Wolfsbestie? Die Spuren führen weiter zum Fluss. Wir warten auf Gannokh.

Es ist nun früher Nachmittag. Die Spur endet am Fluss. Amos sucht das Ufer ab. Etwas weiter flussabwärts hat sich ein Stoffoberteil aus Leinen mit Blut- und Rissspuren an Böschung verfangen. Amos schwimmt die 20 Meter auf die andere Seite, obwohl es selbst für einen geübten Schwimmer anspruchsvoll ist – in seinem einmaligen Froschstil. Doch dies bringt keine weiteren Erkenntnisse.

Wir beschließen auf der Seite des Fundes den Würger bis zum See zu folgen. Auf dem See sind Fischer unterwegs. Sie haben sich einen Steg unweit der Stadt gebaut. Ihr Sprecher Franz Heringsbart berichtet uns von einem angespülten Mann, mit nacktem Oberkörper und Wunden. Sie haben ihn in zu Marga, einem Kräuterweib in der Stadt, gebracht. Die Fischer selbst haben Angst vor Amos und Bruin. Für die Zukunft wünschen sie sich einen Lastkran zur Burg und falls weitere Fischer kommen, ein Abstecken der Fischereirechte auf dem Tusk Water.

Marga hat ein Haus in der Stadt und war eine der ersten Siedlerinnen aus Restov. Soweit wir es wissen, schickt sie Kinder zum Kräuter sammeln und kümmert sich um Kranke. Ihre Kleidung ist braun mit einer Kapuze. Sie ist um die 50 Jahre alt.

Bärenspiele

Während Amos, Ulgan und Carax darüber philosophieren, wie man die Spannung mit Spielchen mit Bruin und Ulgan für Kinder entschärfen könnte, schleppt Gannokh einen Burschen an. Sein Name ist Zecky und er ist zwischen 12 und 14 Jahren alt. Er probiert auf Bruin zu steigen. Bruin steht aber auf. Gannokh stützt den Burschen. Die Leute fangen an zuzuschauen. Ein Händler kommt an gestapft und fragt, ob dem Burschen was angetan wird. Ulgan beginnt zu klatschen, doch niemand steigt ein. So reiten wir teilweise zu Marga. Die Geschichte von Zecky Bärenreiter verbreitet sich in der Stadt und nimmt den Bürgern die Angst vor Bruin. Zecky soll sich abends vor Sonnenuntergang für eine Belohnung in der Burg bei Gannokh melden.

Bei Marga

Der angeschwemmte Mann ist noch bei Marga und lebt. Sie kennt uns. Er ist bewusstlos. Amos fragt die Alte, ob sie Kräuter braucht. Sie betet direkt eine Liste von mindestens 20 Stück, teils bekannt, teils unbekannt, herunter. Amos verspricht ihr etwas mitzubringen.

Der Mann liegt im Innenhof unter eine Zeltplane mit 4 Pritschen. Ulgan schaut ihn sich an. Er hat eigentlich tödliche Verletzungen. Marga hat ihn wohl soweit versorgt, dass er überleben konnte. Er hat zwei tiefe Bisswunden, eine im Hals und eine im Bauch. Zusätzlich weißt er tiefe Kratzspuren auf. Der Mann ist um die 40 Jahre alt und hat bräunliche Haare. Nach Ulgans Heilung bleibt er bewusstlos, obwohl sich alle Wunden schließen. Marga weckt ihn mit einer seltsamen Dose, die sie ihm kurz unter die Nase hält, auf. Seine Augen sind weiß und er sieht offensichtlich nichts mehr.

Er fragt nach Lilliana, seiner Tochter und faselt etwas von einem Biest. Sie waren in ihrem Haus, als die Kühe begannen zu schreien. Es war dunkel. Wolken verdeckten den Mond. Das Biest hat einer Kuh die Kehle raus gerissen. Es sah aus wie ein Bär mit großen Klauen und einem gewaltiger Kiefer. Das Biest stand aufrecht. Er hat sich seine Tochter geschnappt, weil sie nur geschrieben hat und sind Richtung Fluss geflohen. An mehr kann er sich momentan nicht erinnern.

Gannokh und Ulgan klären ihn über Lilliana Schicksal und seine Bisswunden auf. Er willigt ein das Gegengift Wolfspan zu nehmen, möchte sich aber vorher von seiner Tochter verabschieden. Marga interveniert, dass Wolfspan erst zu bereitet werden muss. Dafür möchte sie 50 Gold. Sie ruft zwei weitere Kinder zum Helfen. Carax hilft auch etwas mit. Die Brühe braucht bis zum Abend, um ein Antitoxin zu werden.

Nach dem Trinken beginnt er zu zucken und etwas später auch zu schreien. Seine weiße Augen leuchten rot. Dann wird er ohnmächtig, aber die Augen bleiben weiß. Laut Marga wird er nicht sterben, aber sie weiß nicht, ob er geheilt ist. Auch sie kennt diese roten Augen nicht. Ulgan probiert ihm seine Krankheit zu nehmen, aber es scheint nicht ausreichend Erfahrung dahinter zu stehen. Carax hält ihm eine Silbermünze in die Hand, nach dem Amos eine Empfindlichkeit gegen Silber einwirft. Aber es passiert nichts.

Der weitere Abend

Lilliana wird in die Burg gebracht. Fantast bleibt bei Marga. Zecky erscheint abends in der Burg. Er hat zwar keine Lust mit Ulgan den Schwertkampf zu trainieren, lässt sich aber von Gannokh das Bogenschießen zeigen. Leider fehlt es ihm an Talent. Trotzdem genießt er seine Führung durch die Burg und freut sich, dass er seinen Freunden davon erzählen kann, dass der Landvogt seine Versprechen hält.

Wir wollen einmal in der Woche einen Bierausschank zum Selbstkostenpreis in der Burg anbieten. Oleg wird beauftragt, sich darum zu kümmern. Danach kümmern wir uns um das tote Vieh und verbrennen es. Gannokh ehrt dabei Erastil.

Der Alarm

Wir laufen Patrouille in der Nacht. Aus der Stadt sind Schreie zu hören und eine Explosion. Wir rennen, reiten und springen durch die Dimensionen in die Stadt. Es brennt das Dach von Margas Haus und greift gerade auf das nördliche Haus über.

Drei Wölfen sind vor dem Haus zu sehen. In einer Gasse kämpft ein Wolf gegen einen Bürger. Der Kampf eskaliert. Bruin tötet eine Wolf und er löst sich in Nebel auf.

Das Feuer breitet sich auch nach Süden aus. Es ist leider dunkel und nicht alle Schläge treffen. Wir vernehmen die Stimme von Fantast in der Fern.

Die Wölfe probieren zu trippen. Gannokh wird vom Pferd gezogen. Auf einem Hausdach taucht eine Gestalt auf. Carax tötet einen Wolf mit magischen Geschossen. Der Wolf löst sich ebenfalls auf. Als Carax auf das Dach zur Gestalt durch die Dimensionen springt, erkennt er diesen als den entkommenen Gnoll Schamanen vom Hinterhalt vor Restov und teilt dies lautstark mit.

Der Gnoll trifft Carax mit einem schwarzen Strahl und wird ohnmächtig. Gannokh ist in höchster Bedrängnis. Fantast schreit weiter und seine Stimme verändert sich. Am Boden ist ein wildes Getummel mit vielen flankierenden Stellungen durch mittlerweile 6 Wölfe. Unter Angriffen von Bruin und Amos stirbt ein weiterer Wolf. Auch Ulgan tötet einen weiteren Wolf.

Fantast kommt heran gelaufen mit wildem Gesichtsausdruck, bleicher, runzliger Haut und gelben Zähnen.

Ulgan und Bruin werden von Wölfen zu Boden gerissen. Amos erwischt einen weiteren Wolf. Wie die anderen zuvor löst sich auch dieser auf.

Das nördliche Feuer erfasst weitere Bereiche des Daches. Es umzingeln uns nur noch drei Wölfe, der Gnoll-Schamane auf dem Dach und der verwandelte Fantast.

Ulgan ruft Gorum um Beistand für die Biester und steht auf. Zu seiner Überraschung beißen sie durch seine göttliche Barriere, treffen aber nicht. Fantast wächst Fell und Klauen, die auf Gannokh eindreschen. Bruin kämpft vom Boden aus gegen einen Wolf. Amos erledigt ihn danach. Gannokh läuft zu Lana und sattelt auf.

Der Gnoll-Schamane beugt sich zum Carax hinab, um etwas zu machen. Fantast torkelt zu Amos, um seine Krallen in ihm zu versenken. Bruin zerschnetzelt ihn. Seine Überreste bleiben an der Hauswand liegen und kleben.

Gannokh führt Lana im Sturmangriff auf den vorletzten Wolf. Im vorbeireiten trifft die beidseitig geführte Axt. Der Gnoll verschwindet währenddessen. Der getroffene Wolf verfolgt Gannokh, schnappt nach ihm. Nur der Sattel hält ihn noch zu Pferd.

Bruin steht auf. Amos klettert das Haus bei Carax hinauf. Er folgt dem Geruch des Schamanen. Allerdings sitzt an der erschnüffelten Stelle nur ein merkwürdiger Rabe.

Die Flammen verzehren noch mehr Fläche der Dächer.

Der Rabe fliegt davon. Gannokhs Wolf beißt erneut zu. Gannokh fällt vom Pferd. Ulgan lässt die heilenden Kräfte Gorums branden. Der Wolf bedankt sich und holt Ulgan von den Beinen. Bruin zerlegt ihn dafür. Auf dem Dach wirft Amos eine Wurfaxt nach dem Raben. Sie teilt nur die Dunkelheit.

Da bisher noch niemand löscht, breitet sich das Feuer weiter aus.

Der letzte Wolf verfehlt. Ulgan steht auf und läuft zum Wolf. Bruin folgt und beißt zu. Amos möchte Carax packen, springt dann aber alleine hinab, um Gannokh zu heilen. Ihm fällt auf, dass Carax irgendeine Art knochigen Fokus um den Hals hängen hat.

Der letzte Wolf hat sich an Gannokh verbissen. Ulgan trifft ihn und Bruin erledigt ihn schließlich. Dieser löst sich auch auf. Somit sind alle Gegner besiegt oder entkommen.

Einen Augenblick später erscheinen die ersten Bürger. Gannokh startet die Organisation von Eimerketten. Carax trägt eine Knochenkette mit Rabenschädel. Auf dem Pferd stehend hievt Gannokh Carax vom Dach.

Amos und Ulgan erschaffen Wasser. Es brennen mittlerweile die Dächer von drei Häusern. Doch die Häuser sind nicht mehr zu retten. Eine weitere Ausbreitung kann aber verhindert werden.

Carax erwacht und lässt sich von Bruin zu Amos führen. Unterwegs bemerkt er die Kette. Sie ist magisch, von mittlerer Stärke und entstammt den Bereichen Necromancy sowie Divination.

Marga und drei junge Männer sind tot. Keiner ist verbrannt. Alle weisen Bisswunden auf.

Ulgan hält eine Rede über Pflicht, Kampf und Verteidigung der Heimat. Daraufhin melden sich tatsächlich vier Männer, um in die neue Stadtwache einzutreten. Sie sollen sich bei Captain Kasten Garess melden. Andere sind noch nicht wirklich überzeugt.

Eine neue Spur

Während Ulgan ein letztes Mal brandet, findet Amos einen Geruch, der nicht in Margas Haus passt. Wir verfolgen die Spur bis zur "Zeltstadt". Dort verblasst sie. Scheinbar begann sie dort und führte von dort zu Margas Haus. Unterwegs entdeckt Amos wieder die zweibeinige Wolfsspur.

Der Rest der Nacht

Auf dem Rückweg zur Burg sammeln wir alle Leichen ein und nehmen Sie mit. Ulgan wird erneut bezüglich der Stadtwache angesprochen.

Carax konsultiert sein Spruchbuch. Danach identifiziert er erfolgreich die Kette. Ein Abnehmen oder Zerstören wird ein Fluch der Todesmagie auslösen, sofern nicht ein entsprechendes Ritual vollführt wird. Gleichzeitig kann der Schamane damit Carax mit Richtung und Entfernung spüren. Ulgan bietet an, den Fluch zu brechen, sofern Carax die Kette ablegen möchte.

Währenddessen bietet Akiros erneut seine Hilfe an. Dies fällt bei Captain Kasten Garess auf fruchtbaren Boden, damit er uns außerhalb der Burg unterstützen kann.

Gannokh macht die Nacht durch und ist draußen in der Stadt. Alle anderen rasten in der Burg.

Tag 216 – Die Mordserie cont. (27. Rova 4710 / Koord: 07.04.)

Es wird über Akiros Angebot diskutiert und die Entscheidung vertagt.

Ulgan will die tote Marga mit Hilfe Gorums befragen. Gannokh hat keine Einwände. Eine astrale Gestalt erhebt sich an der Stelle der Toten. Diese spricht. Sie hat Geräusche vom Krankenlager gehört. Es stand ein schwarzer Werwolf mit roten Augen dort. Dieser riss ihr die Kehle raus. Vorher hat er etwas mit Fantast angestellt. Er ist an die 2 Meter groß, sehr stark und hat einen silbernen Streifen auf seinem Rücken. Die Gestalt verblast und Ulgan wünscht ihr Frieden.

Ulgan probiert den Fluch von der Kette zu nehmen. Die Kette trotzt den Kräften Gorums. Sie zieht sich um Carax Hals zu. Carax schnappt nach Luft und wirkt geschwächt.

Die Suche

Danach suchen wir Sissi im Bordell auf. Sie trägt die klassischen Farben Calistrias. Sie kennt niemanden der auf eine wage Beschreibung des Werwolfes in Menschenform passen sollte. Aber sie bietet an Augen und Ohren offen zu halten.

Svetlana kennt so jemanden auch nicht. Wird aber auch Ausschau halten. Allerdings ist es für sie schwieriger als für Sissi ohne Aufmerksamkeit zu erregen.

Am Mittag findet die Beerdigung von Marga und ihren Helfern statt. Gannokh leitet die kleine Zeremonie im Sinne Erastils und erinnert auch an dessen Pflichten gegenüber der Gemeinschaft. Dabei preist er auch den neuen Dienst der Stadtwache gegen Ende an. Abgeschlossen wird das Ganze mit dem Rezitieren von den obligatorischen ersten Parabeln Erastils. Die Resonanz der Bürger ist überschau- und ausbaubar.

Gegen Nachmittag berichtet Svetlana von einem weiteren Toten in der "Zeltstadt". Dies passierte wohl ebenfalls in der Nacht zuvor. Ein Ohr einer jungen Schäferin namens Saky wurde heute gefunden.

Wir stellen uns erneut die Frage, warum uns niemand über diese ganzen Geschehnisse informiert und brechen auf.

Ihr Freund Beven, 16 Jahre alt, hat es an der Stelle gefunden, wo sie normalerweise ihre 25 Schafe mit einem Hund hüten. Das Ohr ist abgerissen. Wir laufen zu der Stelle. Dort findet sich Blut. Amos beginnt Spuren und Fährten zu suchen. Er erschnuppert den schon bekannten Geruch. Die Fährte führt zurück in die Stadt. Dort offenbart sich eine Spur von schweren Stiefeln. Dafür verändern sich die Gerüche. Die Spur verliert sich.

Am Bierstand

Wewolf

In der Nähe eines provisorischen Bierverkaufes fällt uns dann ein größerer Mann mit silbern glänzenden Zweihänder auf dem Rücken auf. Amos bannt sich seinen Weg dort hin und bestellt ein Bier.

Gerade als Amos seine ersten Züge nimmt, stellt der Mann sein Bier ab und entfernt sich. Amos ruft hinterher. Wir beginnen mit dem Verfolgen.

Er probiert sich in eine Gasse abzusetzen und verwandelt sich in einen Wolf. Wir folgen. Bruin ist an ihm dran. Carax springt auf ein Dach und feuert magische Geschosse auf ihn. Er zeigt sich als resistent gegen Magie. Er schnappt sich einen Jungen und droht mit dem Zerfetzen des Jungen, sollten wir uns nicht zurück ziehen. Er bekommt vorher noch ein Biss von Bruin ab. Die entstehenden Efeu-Ranken kann er abschütteln.

Carax wechselt die Seite des Daches und schleicht sich an. Ulgan wählt einen Weg um die Häuser. Gannokh nähert sich etwas und probiert dabei unbedrohlich zu wirken. Als Bruin und Amos weiter aufschließen, beißt der dem Kind den Kopf ab. Danach flieht er. Dabei ist er viel schneller als wir.

Die Jagd

Nur Bruin kann ihm folgen. Die anderen Folgen den Rufen und dem Tumult, den der fliehende Werwolf überall auslöst. Nach einiger Zeit schnappt er sich ein weiteres Kind. Bruin stellt ihn, Der Biss sitzt tief. Diesmal erwischen ihn auch die Efeu-Ranken. Er wird davon festgehalten.

Er windet sich raus. Bruin verfehlt ihn. Er flieht erneut. Das panische Kind lässt er dabei zurück. Im Laufen droht er Bruin, alle zu töten. Bruin verfehlt ihn erneut. Der Wolf zieht sein Schwert und streckt einen fliehenden Passanten nieder.

Der Werwolf geht in den Angriff über. Er verletzt Bruin schwer. Bruin beißt zurück. Er trifft mehrfach, kommt aber nicht so gut durch.

Carax nähert sich durch den direkten Kurs in Richtung "Zeltstadt". Er läuft und springt näher. Zwei Hiebe des Werwolfes später strecken Bruin nieder. Nach ein paar Schritten zaubert Carax seine magischen Geschosse. Sie sausen an die 200 Fuß in Richtung Werwolf. Sie treffen, schlagen ein und bringen den Werwolf zu Fall. Er beginnt sich zurück zu verwandeln.

Carax begibt sich durch die Dimensionen zu Bruin. Er kann ihm einen Heiltrank einflößen. Bruin beginnt danach zu schlecken und schlägt die Augen auf.

Nach und nach treffen alle anderen ein. Die Lage beruhigt sich. Die ersten Bürger fragen, ob sie uns helfen können. Die Kunde eines durch den Bären getöteten Werwolfes verbreitet sich wie ein Lauffeuer.

Er ist ein barbarischer Nordmann. Dabei hat er:

  • Potion, magisch
  • Geldsack
  • Bastardschwert, stark magisch
  • platzbare Hidearmor
  • einfacher Wollmantel
  • schwere Stiefel

Zurück zur Burg

Wir bringen alle Toten in die Burg. Carax verzichtet vorerst auf weitere Versuche den Fluch zu brechen. Jedes Scheitern würde die Luft dünner werden lassen.

Diese düsteren Tage bringen einen Unrest von 3. Das Instandsetzen der Gebäude kostet 1 BP und wird umgehend erledigt.


Karte

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